Unsere Musikerinnen und Musiker

 

 

1. Violine



 

    

Willi Zimmermann Konzertmeister

Willi Zimmermann wurde 1961 in Basel geboren. Er erhielt seinen ersten Violinunterricht mit sechs Jahren von Wolfgang U. Stettler. 1978 wurde er in die Klasse von Sándor Zöldy aufgenommen, wo er sein Lehr- und Konzertreifediplom mit Auszeichnung erwarb. Schon während des Studiums an der Musikhochschule Basel trat er regelmässig als Barockgeiger mit dem Clemencic Consort Wien und an der Schola Cantorum Basiliensis auf. 1993 war er Preisträger des Förderkreises der Wirtschaft und Kultur. Mit seinem Klaviertrio erhielt er den Migros-Kammermusikpreis und ein Stipendium, das ihm die Weiterbildung bei Sandor Vegh und Günther Pichler ermöglichte. Von 1981 bis 2007 war er Primarius des Amati Quartetts. Bald nach seiner Gründung nahm das Violinquartett verschiedene Auszeichnungen entgegen. Neben dem klassischen und romantischen Repertoire lag den Musikern besonders die Musik des 20. Jahrhunderts am Herzen. Von 1992 bis 2011 war Zimmermann erster Konzertmeister im Orchester Musikkollegium Winterthur und ist seit 2008 Konzertmeister des Zürcher Kammerorchesters.


 

 

 

 

Donat Nussbaumer Stv. Konzertmeister 

Donat Nussbaumer, geboren 1971, erhielt seinen ersten Violinunterricht bei seinem Vater Franz Nussbaumer. Später studierte er bei Francoise Zöldy-Pfister in Basel und am Konservatorium Zürich, wo er 1992 mit dem Lehrdiplom abschloss. Anschliessend setzte er sein Studium bei Prof. U.M. Haiberg an der Hochschule der Künste Berlin und bei Prof. Thomas Füri an der Musik-Akademie Basel (Konzertreife-Prüfung) fort. Er besuchte Meisterkurse bei Igor Oistrach in Luzern und Vladimir Spivakov in Zürich. Er war 1. Preisträger verschiedener Wettbewerbe (Junge Solisten des Kt. Zürich; Kammermusik-Wettbewerb Kiwanis Zürich), erhielt mehrere Jahre den Studienpreis des Migros-Genossenschaftsbund und den Förderpreis des Kt. Schwyz. Mit den grossen Violinkonzerten von Beethoven, Dvořák, Wienawski, Bruch und Mozart trat er mit verschiedenen Orchestern als Solist auf. Orchestererfahrung sammelte Donat Nussbaumer im Schweizerischen Jugendsinfonieorchester, an div. Veranstaltungen in Berlin und Hamburg in der Klasse von Prof. Haiberg und als Mitglied der Festival Strings Luzern unter Rudolf Baumgartner. Von 1998 bis 2003 war er Stellvertretender Stimmführer der 2.Violinen beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) und seit 2003 ist er 2. Konzertmeister im Zürcher Kammerorchester.
 


 

 

Michael Gebauer

Michael Gebauer, 1951 geboren in Stuttgart als Sohn des Bildhauers Herbert Gebauer. 1960-1965 wesentliche erste musikalische Erfahrungen bei den Stuttgarter Hymnuschorknaben unter Gerhard Wilhelm, in dieser Zeit erster Geigenunterricht bei Johannes Trieb. Konzertreisen mit dem Stuttgarter Jugendkammerorchester unter Charlotte Azone von Cube. Nach der Matura an der Waldorfschule Musikstudium in München (Kurt Stiehler), Wien (Franz Samohyl) und New York (Ivan Galamian). 1978-1983 Konzertreisen weltweit mit dem Franz Schubert-Quartett, Wien. Er ist seit 1983 Mitglied des Zürcher Kammerorchesters, hat zwei Töchter und lebt mit seiner Frau in Herrliberg bei Zürich.
 


 

 

Sandra Goldberg

Die amerikanische Violinistin Sandra Goldberg kam 1985 nach Zürich, wo sie für die Stelle der dritten Solovioline des ZKO engagiert wurde. Von 1999 bis 2003 agierte sie als Stellvertretende Konzertmeisterin. Als Solistin und Kammermusikerin hat sie in den USA, Kanada, Europa und Fernost konzertiert, CD-Aufnahmen eingespielt sowie bei internationalen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Sie hat ihre Studien am Peabody-Konservatorium und an der Eastman School of Music in den USA bei Berl Senofsky und Donald Weilerstein absolviert und ist in den Meisterkursen von Szymon Goldberg und Nathan Milstein aufgetreten. Sie spielt auch gern zeitgenössische Musik und hat schon etliche Uraufführungen, u.a. mit den Kammersolisten Zürich und dem ZKO, gespielt. Seit kurzem ist Sandra Goldberg ebenfalls als Komponistin mit Aufführungen in den USA, in der Schweiz und im Radio und Fernsehen zu hören.
 

 

 

Jana Karsko

Jana Karsko, geboren in der Slowakei, studierte zunächst am Konservatorium in Kosice und nach dem Abitur an der dortigen Musikakademie. 1991-92 bildete sie sich an der Internationalen Menuhin-Musik-Akademie in Gstaad bei Maestro Alberto Lysy weiter und schloss ihre Studien 1993 in Prag mit Auszeichnung ab. Schon während des Studiums hat sie diverse Preise gewonnen. 1988 bis 1999 war sie Mitglied des Gustav-Mahler-Jugend-Orchesters unter Claudio Abbado. Sie trat sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland auf. Seit 1997 ist Jana Karsko festes Mitglied der 1. Violinen des Zürcher Kammerorchesters. Neben dieser Arbeit spielt sie regelmässig Kammermusik in verschiedenen Formationen.
 

 

 

Asa Konishi Jankowska

Ab 1976 besuchte Asa Konishi Jankowska die Akademie für Kunst und Musik in Tokio, die sie 1980 mit Auszeichnung abschloss. Zwischen 1967-1983 erhielt sie mehrere Preise: Japanisch Mainichi Zeitung, Internationaler H. Wieniawski Geigenwettbewerb, Internationaler F. Kreisler Geigenwettbewerb und die Goldmedaille am Festival Bordeaux. Als Solistin trat sie mit dem Polnischen Kammerorchester in Japan, Deutschland, Italien und den USA auf. Sie war auch Gastsolistin bei mehreren polnischen Philharmonischen Orchestern und gab erfolgreiche Solorezitals in Polen und Japan. 2004 gab sie Konzerte mit dem Streichtrio in Tokio. Sie spielte folgende CDs ein: 1999 “My Favorites”, 2002 ”Japanese Song”. Seit 1986 ist Asa Konishi Mitglied der ersten Violine des Zürcher Kammerorchesters und spielt Kammermusik in verschiedenen Ensembles.
www.asakonishi.com
 

 

2. Violine


 

Silviya Savova Stimmführerin

Silviya Savova wurde in Bulgarien geboren. Mit sieben Jahre erhielt sie ihren ersten Violinunterricht. Sie besuchte die L. Pipkow National Musikschule für hochbegabte Kinder. Dann trat sie in die Pancho Vladigerow Musikakademie in Sofia ein, wo sie 2007 den Bachelor of Music absolvierte. Anschliessend studierte sie an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie 2009 das Konzertdiplom in der Violineklasse von Prof. Josef Rissin mit Auszeichnung erhalten hat. 2012 hat sie ihre Ausbildung an der ZhdK im Master in Specialized Music als Performance-Solistin in der Klasse von Prof. Rudolf Koelman abgeschlossen. Während des Studiums bei Prof. Koelman war sie auch seine Assistentin. Sie hat Meisterkurse bei Shlomo Mintz, Shmuel Ashkenazy, Ida Haendel, Haim Taub, Vadim Gluzman, Rudolf Koelman, Josef Rissin, Nora Chastain, Hagai Shaham u.v.a. besucht. Sie ist Preisträgerin beim 17. Internationalen Violin-Wettbewerb «Andrea Postachini», Italien, beim 18. Nationalen Violin-Wettbewerb «S.Obretenow», Bulgarien, beim Duttweiler-Hug Wettbewerb Zürich, beim Yehudi Menuhin-«Live Musik Now», Schweiz, sowie bei der «Margarita Meister Stiftung». Sie ist an vielen Konzerten und Festivals in der Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, Kanada, Frankreich, Israel, England und Bulgarien aufgetreten, an Kammermusikkonzerten sowie als Solistin u.a. mit dem Bulgarischen Sinfonie Orchester, dem «Orpheus» Kammerorchester, Bulgarien; der «Vraza» Philharmonie und dem «Kayaleh» Kammerorchester. Von 2011 bis Ende 2012 hat sie in der ersten Violine im Musikkollegium Winterthur gespielt. Seit Januar 2013 ist Silviya Stimmführerin der zweiten Violine beim Zürcher Kammerorchester.


 

    

Kio Seiler

Kio Seiler ist 1975 in Japan geboren und begann im Alter von 4 Jahren mit dem Violinspiel. Ihr Masterstudium schloss sie in Amerika an der Yale University ab und schloss ein Nachdiplomstudium an der Guild Hall School of Music and Drama in London an. Sie spielte mit verschiedenen Orchestern Europas, Nord Amerikas und Asiens zum Beispiel mit dem Mahler Chamber Orchestra oder dem Orchestre de Champs-Elysées wie auch an der Akademie für Alte Musik in Berlin. Seit Dezember 2010 ist sie Stimmführerin 2. Violine beim ZKO.


 

 

Anna Tchineava

Anna Tchinaeva, erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren. Bereits im Alter von acht Jahren trat sie zum ersten Mal auf, spielte mit neun Jahren erstmals als Solistin mit Orchester und gewann mehrere Preise bei Jugendwettbewerben. Sie erhielt ihre Ausbildung am Staatlichen Konservatorium in Nishnij Novgorod und anschliessend an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie an der Hochschule für Musik “Franz Liszt“ in Weimar, wo sie ihre Studien 2003 mit dem Solistendiplom abschloss. Ihre Lehrer waren die Professoren Sofia Propistschan, Semjon Jaroschewitsch, Jens Ellermann, Krzysztof Wegrzyn und Jost Witter. 1999-2001 war sie Stipendiatin der „Villa Musica“-Stiftung der Landesregierung Rheinland-Pfalz. Sie konzertierte solistisch in Russland, Deutschland und weiteren Ländern Europas. Seit 1993 wirkte sie in verschiedenen Orchestern mit, darunter im Symphonie-Orchester der Musikhochschule Hannover, im Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen, in der Radiophilharmonie des NDR Hannover und im Göttinger Kammerorchester. 1998-2004 war sie fest angestellt beim Göttinger Symphonie Orchester. Seit 2004 gehört sie dem Zürcher Kammerorchester an.

 

Hiroko Takehara 
 
Hiroko Takehara wurde in Tokyo, Japan geboren. Sie studierte von 1977 bis 1984 an der Toho Gakuen School of Music. Bei Aida Piraccini-Stucki setzte sie ihre Studien in Winterthur fort und schloss dort das Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Sie war von 1989 bis 1990 erste Geigerin im Württembergischen Kammerorchester in Heilbronn. Seit 1991 ist sie Mitglied des Zürcher Kammerorchesters.

 


Viola



 

 

 

    

Ryszard Groblewski Stimmführer

Ryszard Groblewski wurde 1983 in Warschau, Polen, geboren und erhielt seinen ersten Instrumentalunterricht im Alter von sieben Jahren. Er absolvierte sein Studium an der Warschauer Musikakademie bei Professor Piotr Reichert. In jüngster Zeit entwickelte er seine musikalischen Fähigkeiten mit Hilfe verschiedener international bekannter Künstler wie Seiji Ozawa, Kim Kashkashian, Gabor Takačš, Wolfgang Marschner, Andrzej Bauer, Atar Arad, Pamela Frank, Miriam Fried und Ralf Gothoni weiter. 2005 gewann Ryszard Groblewski den ersten Preis sowie den Zuschauerpreis und den Breguet Spezialpreis der 60. International Geneva Competition. Er ist der erste polnische Geiger, der einen bedeutenden Preis (2. Platz) beim Internationalen ARD Musikwettbewerb 2004 in München erhielt. Außerdem gewann er viele weitere internationale Wettbewerbe, so in Pörtschach (Österreich), Essen (Deutschland) und Bled (Slovenien). Ryszard Groblewski tritt regelmäßig in ganz Europa als Solist und Kammermusiker auf, letzteres auch bei Musikfestivals in Lockenhaus (Österreich) und Ravinia (Chicago). Im Januar 2007 und im Februar 2008 bekam er einen Platz an der International Music Academy Switzerland angeboten. Während dieses Projekts arbeitete er mit berühmten Musikern wie Seiji Ozawa, Pamela Frank, Robert Mann, Nobuko Imai und Sadao Harada. Ryszard Groblewski konzertierte bereits mit zahlreichen europäischen Orchestern, so mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester, dem Stuttgarter SWR-Orchester, dem Genfer Kammerorchester, den Warschauer Philharmonikern, der Philharmonia Hungarica, dem Collegium Musicum Basel und dem Orchester Sinfonia Varsovia. Ryszard Groblewski war 2006 Teilnehmer bei Chamber Music Connects the World. Er nimmt seit Oktober 2008 an den Kronberg Academy Further Masters Studies teil und wird von Professorin Nobuko Imai an der Viola unterrichtet.
ryszardgroblewski.com

 

 

Frauke Tometten Molino Stv. Stimmführerin 
 
1965 geboren in Deutschland, hat Frauke Tometten Molino ihre Studien in Detmold bei Nobuko Imai und aufgrund eines Stipendiums der Indiana University in Bloomington (USA) bei Atar Arad absolviert. Sie war Mitglied des Tibor Varga Kammerorchesters, Solobratscherin des European Community Chamber Orchestra, des European Community Youth Orchestra (u.a. unter der Leitung von Bernard Haitink) und am städtischen Theater in Münster in Westfalen. Mit dem Corda-Quartett, das sie 1993 mit drei Studienkollegen (u.a Olga Nodel) gründete, konzertierte sie in Europa, den USA, Australien, Kanada und Thailand und spielte zwei von der internationalen Fachpresse hochgelobte CDs für die Plattenfirma Stradivarius ein. Seit 1994 ist sie 2. Solobratscherin des Zürcher Kammerorchesters und kammermusikalisch wie solistisch in diversen Formationen im In- und Ausland konzertierend unterwegs.
 

 
 
 

Mirion Glas

Mirion Glas ist in England geboren und aufgewachsen. Er studierte Geige, Bratsche und Klavier an der Royal Academy of Music London. Nach einigen Jahren als freischaffender Orchester- und Kammermusiker kam er 1975 als Bratschist zum Zürcher Kammerorchester. Seit 1981 ist er dort Solo-Bratschist. Neben der Arbeit im Orchester gehören Unterrichten, Kammermusik und Dirigieren zu seinen Tätigkeiten.
 

 

 

Pierre Tissonnier

Pierre Tissonnier wuchs in der Westschweiz auf, und erhielt seine erste musikalische Ausbildung am Konservatorium Sitten. Er studierte an der "Sonoma State University of California", am Konservatorium Genf und an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold, wo er in der Klasse von Tibor Varga die Künstlerische Reifeprüfung absolvierte. Als langjähriges Mitglied des Kammerorchesters sowie des Kammermusikensembles seines Meisters wirkte er bei zahlreichen Konzerten mit. Er besuchte Meisterkurse u.a. von Ron Golan und Milton Thomas. Nach Beendigung seines Studiums wurde Pierre Tissonnier zunächst 1984 als zweiter Solobratschist bei den Hofer Sinfonikern engagiert und wurde dann 1985 Mitglied der Bratschengruppe des Zürcher Kammerorchesters. Nebst seiner Tätigkeit im ZKO tritt er regelmässig als Kammermusiker auf. Pierre Tissonnier ist gelegentlich auch als Schauspieler tätig ("Der Kontrabass" von Patrick Süskind, autodidaktisch gelernt und unter eigener Regie aufführt, "Die Geschichte vom Soldaten" von Strawinsky/Ramuz,...).
 

 

Violoncello



 

      

Nicola Mosca Stimmführer

Nicola Mosca, 1976 in Turin geboren, studierte zunächst am dortigen Konservatorium parallel Cello und Harfe und erhielt 1996 für beide Instrumente die Lehrdiplome mit Auszeichnung. Er setzte seine Studien an der Musikakademie Basel fort, wo er 1999 das Solistendiplom für Harfe und 2000 das Konzertreifediplom für Cello erlangte. Er war Preisträger zahlreicher Wettbewerbe,und trat als Solist mit zahlreichen Orchestern wie z.B. Ochestra da camera di Salerno, Basler Sinfonieorchester, Zürcher Kammerorcheter und zuletzt mit dem Münchener Rundfunkorchester unter der Leitung von Bobby McFerrin auf.
 


 

 

Anna Tyka Nyffenegger Stv. Stimmführerin

Anna Tyka Nyffenegger wurde in Katowice (Polen) geboren und wuchs In einer Musikerfamilie auf. Ihr Studium schloss sie an der Hochschule F. Chopin in Warschau bei Prof. K. Michalik “mit Auszeichnung“ ab. Neben ihrer solistischen Laufbahn unternahm sie weitere Studien bei Prof. M. Flaksman an der Staatlichen Musikhochschule in Mannheim. Anna Tyka Nyffenegger gewann eine Vielzahl von Preisen und Auszeichnungen an internaationalen Wettbewerben, u.a. Den 1. Preis beim Ersten Internationalen Witold-Lutoslawski-Cello-Wettbewerb in Warschau. Ab August 2010 ist. Sie als Stellvertretende Solocellistin beim Zürcher Kammerorchester (ZKO) angestellt. Kammermusik und Solo Konzerte führten sie u.a. nach Polen, Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Russland, Japan. Sie ist die Mutter einer Tochter, Paula.
 


 

 
Silvia Rohner

Geboren und aufgewachsen in Johannesburg (RSA), kam Silvia Rohner Geiser für ihr Musikstudium in die Schweiz. Sie besuchte zunächst das Konservatorium in Bern und schloss 1982 bei Walter Grimmer ab. Es folgte ein Jahr bei Radu Aldulescu an der Menuhin-Akademie in Gstaad, wo sie auch in der Camerata Lysy mitwirkte. Dem schloss sich ein künstlerisches Aufbaustudium bei Professor Hamann in Trossingen an. Silvia Rohner Geiser nahm an Meisterkursen von William Pleeth, Siegfried Palm und Maurice Gendron teil sowie an Meisterkursen des La Salle Quartett. Seit 1987 ist sie Mitglied des Zürcher Kammerorchesters, mit dem sie auch solistisch auftritt. Seit 1997 studiert sie Gambe bei Brian Franklin am Konservatorium Zürich.
 

 

 

 

Kontrabass



 

   

Seon-Deok Baik Stimmführerin 

Seon-Deok Baik studierte an der Seoul National Universität für Instrumentalmusik in Korea. Nach einer fundierten Ausbildung wirkte sie mit als Solistin in verschiedenen Jugend- und Berufsorchestern sowie Kammermusikformationen und nahm an verschiedenen Festivals und Gastspielreisen durch Asien und Europa teil. So war sie unter anderem mit dem Asia Youth Orchestra, unter der Leitung von Yehudi Menuhin, auf Asientournee. 1994 kam Seon-Deok Baik zum Seoul Philharmonic Orchestra, wo sie 1996 zur Solobassistin berufen wurde. Ein Jahr später verliess sie ihre Heimat um ihr Musikstudium am Konservatorium in Genf fortzusetzen. Das Solistendiplom schloss die Kontrabassistin im Jahre 2001 mit Auszeichnung ab. Seit 1999 ist Seon-Deok Baik als Solo-Kontrabassistin im Zürcher Kammerorchester engagiert, sie spielt in diversen Kammermusikformationen wie dem Trio Contrasto, mit Akkordeon und Geige, im Terzett mit zwei weiteren Bassisten sowie im Duo mit Alphorn.
 


 

  Hayk Khachatryan Stv. Stimmführer

Hayk Khachatryan hat, 1973 in Armenien als Kind einer Musikerfamilie geboren, mit sieben Jahren mit dem Violinstudium begonnen. 1990 führte er seine Ausbildung am Erevan State Conservatory in der Kontrabassklasse von Professor Vahe Terzyan fort und schloss dort 1997 sein Studium ab. Von 1997 bis 2001 machte er sein Konzert- und Lehrdiplom an der «Tibor Varga» Musikhochschule Sion bei Professor Ferenc Bokany als Hauptlehrer, und den Professoren Tibor Varga und Gabor Takac als kammermusikalischen Mentoren. Während dieser Zeit hat er ein Stipendium der «Ghoukassyants Brothers Foundation» erhalten. Hayk Khachatryan hat als Solist unter Emin Khachatryan mit dem armenischen Staatskammerorchester, mit dem Tibor Varga Festivalorchester (unter Tibor Varga) und mit dem Orchester La Folia (mit Mirion Glass) gespielt. Noch als Student hat Hayk Khachatryan den Ersten Preis beim Kammermusikwettbewerb «Valentino Bucci» gewonnen und war Mitglied von Orchestern, wie dem Erewan Symphony Orchestra (1990–1997), dem «Serenade» Chamber Orchestra (1990-1997), dem armenischen Staatskammerorchester (1993-1994), dem Nationalorchesters Lyon (1997-2000) und beim Berner Sinfonieorchester (2004-2005). Seit 2000 tritt Hayk Khachatryan mit dem Orchester des Opernhauses Zürich, seit 2006 mit dem Mahler Chamber Orchestra, seit 2007 mit dem Lucerne Festival Orchestra und seit 2009 mit dem Zürcher Kammerorchester auf. Er hat in den USA, Japan und China unter Dirigenten, wie Claudio Abbado, Zubin Mehta, Bernard Haitink, Pierre Boulez, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welzer-Möst, Daniel Gatti und Daniel Harding gespielt.

 

 

Ständige Zuzüger


 

 

       

Kurt Meier Oboe

Kurt Meier stammt aus einer musikalischen Familie und erhielt seit dem 12. Altersjahr Oboenunterricht am Konservatorium Zürich bei André Raoult. Neben seiner musikalischen Ausbildung studierte er ausserdem Experimentalphysik an der Universität Zürich und schloss dieses Studium mit Diplom ab, bevor er sich ganz der Musik zuwandte. An der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg i.Br. beendete er sein Musikstudium mit dem Solistendiplom bei Heinz Holliger. Kurt Meier entfaltet eine rege Konzerttätigkeit als Solist sowie als Kammermusiker im In- und Ausland. Ausserdem ist er Solo-Oboist des Zürcher Kammerorchesters. Tourneen als Solist mit Orchestern führten ihn durch viele Länder Europas, in den fernen Osten und nach Afrika. Zahlreiche CD- und Radioaufnahmen, mit etlichen Ersteinspielungen und Uraufführungen, ergänzen seine Konzerttätigkeit. An der Musikhochschule Luzern ist Kurt Meier Professor für Oboe. Beim Amadeus Verlag in Winterthur betreut er als Herausgeber die Veröffentlichung von wertvollen Werken insbesondere der Bläserliteratur. Kurt Meier hat viele vergessene und verschollene Werke der Oboenliteratur durch intensive Recherche wieder entdeckt, in Konzerten und CD-Einspielungen zum Leben erweckt und durch die Herausgabe beim Amadeus Verlag - oft als Erstdruck - zugänglich gemacht: Grosse Beachtung in Fachkreisen und der Musikwelt findet seine neuste CD mit Ersteinspielungen von Oboenkonzerten von Antonio Rosetti mit dem ZKO, die gleich bei der Lancierung auf Platz 1 der Internetplattform „Oboenkonzerte-Hitparade“ landete. Auch diese Konzerte hat Kurt Meier beim Amadeus Verlag als Erstdruck herausgegeben. Seine CD mit Ersteinspielungen von „Virtuosen Oboenkonzerten der Mannheimer Schule“ mit der Northern Sinfonia of England musste schon wiederholt nachgepresst werden. Von besonderem Interesse ist auch seine CD mit Ersteinspielungen von romantischen Quintetten für Oboe und Streichquartett mit dem Amati Quartett Zürich, die oft auf verschiedenen Radiosendern zu hören ist. Das Oboenkonzert des Schweizer Komponisten Raffaele d'Alessandro hat Kurt Meier ebenfalls mit dem ZKO auf CD eingespielt.
 

 

 

Roman Schmid Oboe
 

 

 

Thomas Müller Horn

Thomas Müller wurde 1956 in Basel geboren. Er studierte zunächst am dortigen Konservatorium beim polnischen Hornisten Joszef Brejza und vervollständigte seine Ausbildung anschliessend an der Musikhochschule in Essen bei Professor Hermann Baumann. Thomas Müller wirkt als Lehrer für Naturhorn an der Schola Cantorum Basiliensis, dem Lehr- und Forschungsinstitut für Alte Musik in Basel. An der Hochschule für Musik in Bern hat er einen Lehrauftrag für modernes Horn und Kammermusik inne. Als Naturhornspezialist wird er regelmässig als Dozent an internationale Meisterkurse berufen. Parallel zu seiner Lehrtätigkeit ist Thomas Müller Solo-Hornist beim Zürcher Kammerorchester und spielt regelmässig in den weltweit führenden Barockorchestern. Vom Kanton Solothurn wurde ihm der Kulturpreis für Musik zugesprochen.
 

 

 

Martin Ackermann Horn

Martin Ackermann wuchs als Auslandschweizer in Amerika auf und spielt seit 1981 im Zürcher Kammerorchester. Über den Gartenschlauch und das Alphorn hat er sich zum Naturhorn hochgearbeitet und spielt nun auch regelmässig in Orchestern, die sich auf historische Instrumente spezialisiert haben. Daneben wirkt er als Lehrer, tritt als Solist und in verschiedenen Kammermusikformationen auf und spielt Musicals. In seiner Freizeit trainiert er für Langstrecken- und Bergläufe und arbeitet in seinem grossen Garten.
 


 

 

Naoki Kitaya Cembalo

Naoki Kitaya, geboren in Tokio, lernte bereits in seiner jüngsten Kindheit verschiedene Musiksprachen kennen. Klassik und Jazz, Barock und Pop, traditionell asiatische und lateinamerikanische Volksmusik. Er übersiedelte nach seinem Abitur nach Europa, wo er die Bekanntschaft zahlreicher Musiker macht und Studien an renommierten Hochschulen absolvierte. Seine Lehrer waren Nikolaus Harnoncourt, Johann Sonnleitner und Andreas Staier. Nach drei Jahren als Dozent für Continuo-Praxis an der Musikhochschule Zürich arbeitet Naoki Kitaya heute als freischaffender Musiker. Als Cembalist und Organist konzertiert er mit namhaften Künstlern und gastiert an internationalen Festivals. Der vielseitige Künstler ist auch als Komponist tätig. Sein umfangreiches Schaffen umfasst Auftragskompositionen für Radio und Fernsehen, Ensembles sowie Orchester. Seine CD-Einspielungen mit seinem Duo-Partner Maurice Steger, Blockflöte, wurden mehrfach international ausgezeichnet.
 

 

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